Dienstag, 22. Juni 2010

Melbourne bis Canberra

Hui, wie die Zeit rennt... ewig nicht mehr geschrieben... aber, das hatte auch gute Gründe... am letzten Do. hab mein Auto endlich abholen können - das is er - hab mich extra passend angezogen :-)



– es sollte ja nun endlich los gehen. Und so fingen die bisher merkwürdigsten Tage an....hier mal ein Überblick über die Strecke :-)


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Mein erster Stop hieß Yarrawonga – kennt keine Sau – aber, ich bin da zum Couchsurfing hin. Habe bei Kirsty und Troy 2 Tage verbracht...die beiden haben Ihr eigenes Restaurant und mussten daher leider arbeiten. Haben sich aber viel Mühe gegeben mir die Umgebung und das Nachtleben von Yarrawonga zu zeigen :-)!



Dann gings weiter für mich wieder Richtung Küste die Great Alpine Road entlang...den Tag hab ich total genossen, hier und dort nen Stop gemacht, durch die Wälder und Canions spaziert. Naja, irgendwann gings dann mal richtig in die Berge... die Schilder „Weiterfahrt nur mit Schneeketten“ habe ich mal völlig ignoriert... bin ja schließlich in Australien – da gibbet kein Schnee :-)! Hmmmm, irgendwann kam der dann doch – verdammt! Und mir kamen sogar ein paar Leute mit Schneeketten entgegen – ohoh – das konnte ja noch was was werden... diese engen kurvigen Straßen ohne Absperrung zum Hang... naja, war zu spät, da musste ich durch!
Aber, was soll ich sagen, die Straßen waren vollkommen frei, sogar im Skigebiet :-) hab ich nochmal glück gehabt.


Irgendwann in den Bergen hat dann das Radio auch seinen Geist aufgegeben...der kleine und noch kleinere Freund hatten auch keinen Saft mehr... also hab ich mich eben selbst unterhalten :-)
Nach einiger zeit hatte ich dann mein ausgegucktes Ziel erreicht: Omeo – da ich ja versprochen hatte nicht zu campen – und es zudem auch noch arschig kalt war – hab ich mich auf die Suche nach nem Hostel/Hotel begeben... die waren aber leider alle überdimensioniert teurer... also weiter. Nur, lam leider kein anderer Ort innerhalb der nächsten x-km... also, hieß es doch campen.
Es ist gegen 17Uhr dunkel geworden – ich hab´s gerad noch geschafft mein Bett zu bauen und was zu essen. Dann war ich froh, dass ich noch 3 dvd´s zu dem camper bekommen habe... die hab ich mir erstmal rein gezogen... noch ein bissel gelesen und letztendlich versucht zu schlafen – puuuuh – das war kein gutes Gefühl...!



Nächsten Tag (bei Mieselregen) bin ich über Bairnsdale nach Lakes Entrances gefahren – so langsam hatte ich die Nase voll vom allein sein – also hab ich mir ein Hostel gesucht und den armen alten Mann am Empfang dicht gequatscht :-) das Hostel war nämlich so gut wie leer und mein 10Bett Zimmer hatte ich für mich allein... war froh weiter zu können.
Weiter ging es für mich über Eden (suuper toller Strand da :-) ) nach Merimbula... Nachmittags dort angekommen hatte ich ja noch einige Zeit die Gegend zu erkunden....wollte noch eine Nacht campen – das Wetter war super – also los – nen Platz suchen – ääähm – aber, es kommt ja immer anders als man denkt... saß da so ne diocke fette Spinne in meinem Sichtfeld – mal ganz und gar nichts für mich ;-) hab mich also doch für´n Hostel entschieden – hihi! Und, es war die richtige Entscheidung – mit den 7 Leuten die noch im Hostel waren – saßen wir abends zusammen – viel gequatscht – man tat das gut – und einiges an Wein getrunken....






Heute ging es dann weiter die Ostküste rauf – total schön direkt an der Küste lang zu fahren... in Batemans Bay hab ich mal nen Stop gemacht... erst überlegt dort zu bleiben, aber, es fing an zu regnen und da hatte ich nicht so Lust am Strand zu sein. Also hab ich mich entschieden weiter nach Canberra zu fahren – auf ging´s... man man irgendwann fing so´ne olle Lampe an zu blinken... ohoh – typisch Conny – da war ich so mit der Strecke beschäftigt, das ich nicht auf den Tank geachtet habe – verdammt! Hab bei nen paar Straßenbauarbeiter angehalten und gefragt wie weit die nächste Tankstelle entfernt ist – ca. 30km!!!! - Oooooooooooh NEIN – das waren wohl die längsten 31km die ich je gefahren bin – mit „dauer gut zureden“ - hab wirklich nicht dran geglaubt, aber, ich hab´s tatsächlich noch bis zur Tankstelle geschafft :-))) Puuuuh!

Nun bin ich also in Canberra angekommen – diese Stadt ist total verwirrend – zumindest hab ich ewig gebraucht bis ich mein Hostel endlich gefunden habe... So weit erstmal – fühlt euch alle gedrückt!

1 Kommentar:

  1. Mutig Mutig - so alleine in der freien Natur zu übernachten ... wie gut, dass ich nichts davon wusste, sonst hätte ich wohl kein Auge zu gemacht vor lauter Sorgen um Dich...

    Wahnsinn was Du schon alles erlebt und gesehen hast in den letzten Wochen!

    Pass weiter gut auf Dich auf,
    ich knuddel Dich ganz tüchtig.
    Sandra

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